WoltLab Burning Board 4.0

News

  • Aktuell wird von LsV-Deutschland der Rücktritt von Ministerin Schulze gefordert. Dies soll durch die Demos am 28.05.2020 erreicht werden.
    Mehr Informationen sind bisher nicht bekannt gegeben worden.
    Das wir am 29.05.22020 eine neue Umweltministerin haben werden, darf allerdings bezweifelt werden, da auch 40000 Landwirte auf den Straßen von Berlin, die DüV 2020 nicht verhindern konnten.
    Angesichts dieser Erfolglosigkeit, ist die jetzige Forderung, unterstützt duch ca. 300 Traktoren in Berlin und Brandenburg, sportlich.
    Nachfragen ob es eine Strategie und ein Konzeptfür den Fall gibt, daß kein Rücktritt erfolgt, wurden nicht nur nicht beantwortet, sondern eher noch als subversiv gegenüber LsV-D angesehen.
    Auch wenn die Äußerungen von Frau Schulze sicher sehr provokant gewesen sind, erscheint mir das aus meiner Sicht planlose Agieren von LsV-D, nicht förderlich zu sein um die Interessen der Landwirte durchsetzen zu können.
  • Während sich die Landwirte darüber streiten, ob vielleicht Verbraucher ausgehungert werden sollten oder ob vielleicht der Kindergarten einen Hoftag machen könnte, werden die Grundlagen der Landbewirtschaftung auf der politischen Ebene, und auf dieser fußend, eher unauffällig auf Verwaltungsebene genändert. Dem Landwirt im allgemeinen scheint dies egal zu sein. Eher wird noch das Schild am Trecker ausgetauscht, als daß diese Praktiken nicht nur verhindert, sondern auch grundlegend geändert werden. Ein ideologisches Machwerk aus Brandenburg mal zur Kenntnis. Die daraus resultierenden Einschränkungen betreffen sicherlich nicht alle Landwirte, das politische Gedankengut, welches dieser Vorgehensweise zugrunde liegt allerdings schon. Während sich die Bauern darüber uneins sind, ob die Kartoffeln nun teurer werden müßten oder ob vielleicht nicht doch die Milch das Hauptthema sein sollte, werkeln Politik und Verwaltung ungestört an der weiteren Beschneidung von…
  • Die Bauernbewegung war ursprünglich gestartet, weil es in den Reihen der Landwirte berechtigte Zukunftsängste aufgrund politischer Entscheidungen gibt. Erreicht wurde bisher nichts, wenn man von medialer Aufmerksamkeit mal absieht.
    Wie vermutet haben sich Landwirte, vermutlich aufgrund der offensichtlichen Führungsschwäche entschlossen, Eigeninitiative zu ergreifen. Dabei ist wohl mehr Herz als Verstand im Spiel. Unklar ist, weshalb sich die Aktionen zurzeit gegen den LEH und nicht gegen die Politik richten.
    Ich kenne keinen Landwirt, der direkte Lieferbeziehungen mit dem LEH hat. Dieser handelt nach meiner Ansicht im Rahmen der Gesetze und verweist mit Recht auf mögliche Schadensersatzforderungen. Das würde jeder Landwirt ebenfalls tun, wenn Dritte ihn bei der Einfuhr seiner Ernte, die er im Rahmen der Gesetze erwirtschaftet hat, hindern würden. Die aktuelle LSV-D Führung hat dazu nur dieses Statement abgegeben.
    Es hat den Anschein, als ob die Bewegung absichtlich gegen die Wand…
  • „Das Übel an der Wurzel packen“, ist ein gebräuchliches Sprichwort. Den Bauern scheint es allerdings wenig bekannt zu sein. Die versuchen nämlich nur an den einzelnen Ästen rumzusägen. Während man sich mit einem Ast beschäftig, wächst ev. bereits ein neuer nach und die anderen werden dicker. Als Äste würde ich mal beispielhaft aufzählen: Umweltschutzgesetz, Hochwasserschutz, WRRL, FFH, SPA, Gewässerrandstreifen, AUM, GEK, Schutzgebiete, DüV, Absatzmärkte, Tierschutz, Green Deal, Agrarpaket, Agrarförderung, LEH, DBV, NABU, BUND ……. . Der Stamm aller dieser Dinge sind in die Fachbehörden der Länder und der Kreise. Die Wurzel sind die Fachbehörden des Bundes. Einen Baum bringt man nicht mit Argumenten dazu, daß er aufhört zu wachsen. Das ist die bildliche Darstellung der aktuellen Situation. Ich schnippele seit Jahren an ein paar Zweigen rum, weil mir der zweite Mann für die Bügelsäge fehlt. Selbst wenn es den Landwirten gelungen wäre die DüV zu stoppen,…