LUGV = Landesamt für Umwelt( zerstörung ), Gesundheit- u. Verbraucher( gefährdung ) ????

      LUGV = Landesamt für Umwelt( zerstörung ), Gesundheit- u. Verbraucher( gefährdung ) ????

      LUGV = Landesamt für Umwelt( zerstörung), Gesundheits- u.Verbraucher ( gefährdung ) ????

      Der falsch- oder uninformierte Bürger wird sich fragen was die Frage in der Überschrift soll.

      Vielleicht werden nachfolgendeAnmerkungen zum Nachdenken anregen, weil sie aus einem anderen Blickwinkel erfolgen.
      Umweltzerstörung:

      Dafür gibt es sogar sehr konkrete Anleitungen

      · Leitfaden zur Renaturierung
      · WÖRK MS ( Wasserökologisches Rahmenkonzept Müggelspree)
      · Unterhaltungsrahmenplan MS von 2007
      . GEK ( Gewässerentwicklungskonzepte )

      die genau erläutern wie man die Natur und Umwelt, nach denVorstellungen einzelner Experten (?), in ihren natürlich Zustand zurückführen kann.

      Fragen:
      1. Welcher Zustand zu welcher Zeit?
      2. Wer legt fest was natürlich bedeutet?
      3. Wieso beteiligt man die Anwohner nicht bei derEntscheidungsfindung?

      Der Mensch hatdurch die Besiedlung die Natur und Flüsse verändert, damit er dort leben undarbeiten kann.
      Die Natur hatte sich in unserem Gebiet im Laufe der Jahrhunderte sehr gut darauf eingestellt.
      Selbst dieExperten und Autoren o.g. Anleitungen haben der Müggelspreeniederung einennaturbelassenen Zustand bescheinigt.
      Nahezu das gesamte Gebiet derMüggelspreeniederung hat höchsten Schutzwert als FFH-Gebiet mit einmaligerFlora und Fauna.
      Die Altarme der Müggelspree waren einmalige und extrem selteneBiotope, mit streng geschützten Tier- undPflanzenarten.

      Im Zuge der Renaturierung der Müggelspree hat man diese Habitatedurch ausbaggern und Wiederanschluss unwiderbringlich zerstört.
      Durch ständige bewusst herbeigeführte Überschwemmungen unddauerhafte Vernässung werden die bisher geschützten Tier und Pflanzenartenebenfalls zerstört.

      Unabhängige Biologen könnten die Katastrophe in Zahlen undNamen wiedergeben.

      Landwirtschaft, die Jahrhunderte lang möglich war, kann aufGrund zunehmender Vernässung und Versumpfung nicht mehr erfolgen und das noch nicht einmal extensiv.
      Hier wird jahrhundertelang gewachsene Natur zerstört,um sie nach den Vorstellungen Einzelner zum Schaden der Umwelt und Bürger zu verändern.

      Verbraucher- u. Gesundheitsgefährdung:
      Das Gebiet derMüggelspreeniederung ist nachweislich ein hochwassergefährdetesGebiet.
      Entgegen derBehauptung des Parlamentarischer Staatssekretärs beimBundesminister für Verkehr,Bau und Stadtentwicklung Enak Ferlemann,MdB
      in einer Antwort auf eine Anfrage derBundestagsabgeordneten der Grünen Frau Behm,
      "Der Hochwasserschutz der Bewohner der betroffenenRegion ist in vollem Umfang gewährleistet."

      gibt es in derMüggelspreeniederung keinen Hochwasserschutz mehr.
      Das mußte sogar der Landrat Zalenga schon beim Hochwasser 2010/11 in derZeitung zugeben.
      Hat man bis 1990 noch alles getan, um unser Gebiet vor Hochwasser soweit wie möglich zu schützen, so haben die Umbaumaßnahmen an Müggelspree und Entwässerungssystemen dazu geführt,
      das dieMS im Sommer an Hand der gemessenen Pegeldaten nachweisbar 60% weniger Abflussvermögen als 1990 besitzt.
      Beobachtungenhaben ergeben, das in einigen Abschnitten unterhalb Hartmannsdorf das Abflussvermögen sogar um 95 % zurückgegangen ist.
      Notwendige Reparaturen an Schleusen und Wehren die das Wasser an der MS-Niederung vorbei ableiten könnten, werden seit Jahren nicht durchgeführt, obwohl den Behörden bekannt ist, welche Gefahren dadurch entstehen.
      Da es keinen Hochwasserschutz in der Müggelspreeniederung gibt, ist die Hochwassergefahr und damit die Höhe derSchäden bei Hochwasser exorbitant angestiegen.
      Im Gegenteil: Berlin beanspruchtdas Gebiet der Müggelspree als Hochwasserrückhalteraum und sieht die Brandenburger in der Pflicht zur Schadensminimierung für Berlin.

      Mittlerweileist ein „neues“, seit 22 Jahren sehr gutbekanntes, Problem aufgetreten.

      Die Verockerung, also die Braunfärbung derSpree lenkt dabei nur von der eigentlichen Gefahr ab.
      Die Trinkwasserversorgung,auch von Berlin, ist durch den Eintrag hoher Sulfatmengen, teilweise weit überdem Grenzwert, enorm gefährdet.
      Ein Strategiepapier aus dem Jahr 2011 behandelt dieses Problem.
      Hier haben Wissenschaftler entscheidende Aussagen zu den Sulfat-u. Eiseneinträgen in die Spree und anliegende Gewässer gemacht.
      Diese gehen allerdings nicht konform mit den Aussagen der Landesregierung, derLMBV und der Vattenfall AG.
      Klares Fazit:
      Im Ernstfall kann man das Problem(für die nächsten 100 Jahre) nicht beherrschen, was zur Gefährdung derTrinkwasserversorgung führt.

      Die ständig überflutete Müggelspreeniederung ist in genau diesen BereichenTrinkwasserschutzgebiet und genau hier wird das ganze Sulfat systematisch abgelagert.
      Vielleicht sind die Behörden deshalb dazuübergegangen ihre eigene Bürgerinitiative ( Bündnis Klare Spree ) zu gründen,
      damit aufmerksame Bürger das Thema ja nicht an sich reißen können und vielleicht will man deshalb nur mit dieser einen BI über die Probleme reden.
      Das die Hauptakteure wie Frau Hiekel (Landesumweltamt Brandenburg , Ref. RS 5 )und Herr Renner (Referat GR 6 Naturpark Schlaubetal ) aus genau der Behörde stammen
      die verantwortlich für das Desaster mit der Spree ist und das Frau Hiekel verantwortlich für den Spreewald, die Müggelspree und das Grundwasser ist, sei nur am Rande erwähnt.
      Ein Schelm wer hierBöses denkt!!!

      Wir leben hier in einer seit ca. 200 Jahren gewachsenen Kulturlandschaft, die durch Ansiedlung von Kolonisten, ohne deren Entwässerungsleistungen, undenkbar wäre.
      Diese zu erhalten wird im Landesentwicklungsprogramm erläutert: Zu den im gesamten Planungsraum deutlich sichtbaren historischen Nutzungsstrukturen gehören vor allem regionaltypische Siedlungsformen (beispielsweise Städte mit historischen Stadtkernen oderStreusiedlungen) und Bauweisen, technische Landschaftselemente wie Entwässerungsgräben oder die für Brandenburg typischen Alleen sowie die großräumige Verteilung der Wald- und Offenlandschaften.

      Der aufmerksame Bürger kann mit ein wenig Zeit und Mühe das Geschwätz der Behörden mit ihren eigenen Aussagen widerlegen.

      Glaubwürdigkeit undVertrauen verdient man sich durch richtiges Handeln zum richtigenZeitpunkt !!!

      D. Lahode